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  • AutorenbildSavitri

Mehr als nur eine Vision

Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn Ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn Ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn du versuchst deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn Ihr einander anseht mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

(Volksweisheit / Volksgut)


Mehr als nur eine Vision

Ich möchte gern eine Geschichte mit euch teilen, die ich wunderschön finde und die mich innerlich sehr berührt und inspiriert hat. Wunschdenken? Sicherlich, aber wenn wir uns alle daran ausrichten, uns diese Welt wirklich wünschen, uns unsere eigenen Energien bewusst machen, entsprechend denken und handeln, dann sind wir doch schon ein großes Stück weiter, um die Gegenwart ein großes Stück freudvoller und liebenswerter zu machen.


Die Erzählung stammt aus der Feder von Richard Weigerstorfer. Ich habe sie nach seiner Idee und Vorlage gekürzt und nacherzählt. Und nun genug der Vorrede – hier ist die Geschichte. Viel Freude beim Lesen.


Das Land der Behutsamkeit


Vor langer Zeit hatten sich die Bewohner des Landes der Behutsamkeit dazu entschlossen, alles, was sie taten, nur noch sehr sanft zu machen.

So berührten sie beispielsweise ihre Pflanzen nur noch achtsam und respektvoll mit den Fingerkuppen. Dabei stellten sie fest, dass schon kurz vor der Berührung eine Art Lichtbogen aus ihren Fingern zur Pflanze strömte. Nach kurzer Zeit leuchtete die Pflanze wunderbar.

Diese Beobachtung beflügelte die Menschen, immer mehr zu erforschen, was es mit diesem Licht auf sich hatte. Sie spürten, dass die Pflanzen, wenn sie anfingen zu leuchten, auch eine schöne Energie an die Menschen zurücksandten.

Diese Fähigkeit, den Lichtbogen zu sehen, breitete sich sehr schnell über das ganze Land aus und alle waren interessiert, dies selbst zu erfahren.

Viele Menschen berührten sich nun auch gegenseitig mit viel mehr Sanftheit und siehe da – sie stellten auch hier dieses Aufleuchten des berührten Körpers fest und bemerkten voll Freude, dass auch dieser Licht und Energie an den Berührenden zurückgab.

Und so berührten nach kurzer Zeit alle Menschen alles nur noch ganz sanft, auch alle Tiere und Mineralien und einfach alles, was man berühren konnte.

Merkwürdigerweise gab es jedoch Dinge, die nicht aufleuchteten, wie zum Beispiel Kunststoff- und Plastik und alle Gegenstände, die industriell gefertigt waren. Seltsamerweise fing ein handgehäkelter Topflappen an zu leuchten, während einer aus dem Supermarkt das nicht vermochte.

Das sanfte Berühren und Aufleuchtenlassen machte die Menschen glücklich und es nährte ganz wunderbar die Seele, sodass sich keine Krankheiten mehr entwickelten.

Auch das Essverhalten änderte sich, denn man wollte das Essen erst zum Leuchten bringen, bevor man es genießen konnte. Doch auch hier gab es Nahrungsmittel, die nicht leuchten wollten. Daher mied man wie von selbst Lebensmittel, die diese gute Energie nicht hatten.

Im Land der Behutsamkeit wurden alle Menschen liebevoller und zufriedener. Die Felder brachten mehr Ertrag, und das ohne künstliche Dünger und Insektengifte. Auch Verkehrssünder gab es nicht mehr und auch keine Menschen, die andere als solche aufschreiben wollten. Keiner wollte sich für Arbeiten zur Verfügung stellen, die die Menschen nicht mit dieser wundervollen Energie erfüllen konnten.

Die nächste Generation, die heranwuchs, brachte noch ein weiteres Wunder hervor. Man hatte ja auch die eigenen Kinder mit sehr viel Behutsamkeit und Liebe berührt. Diese Kinder konnten allein schon durch bloßes Fühlen und reines, freudvolles, liebevolles Denken dieses Licht auslösen.

Alle Bewohner des Landes der Behutsamkeit fühlten sich fortan als ein einheitlicher großer Organismus, in den auch die Tiere und Pflanzen gleichermaßen integriert waren.

Die Menschen aus dem Land der Behutsamkeit konnten sich bald gar nicht mehr vorstellen, wie es früher einmal gewesen war, als sich jeder noch getrennt vom anderen gefühlt hatte, als man noch Kriege führte und Tiere tötete und aß.

Heute leben alle von ihrer Liebe und dem allgegenwärtigen Licht. Nur manchmal, bei großen Festen, wird traditionell noch eine festliche Tafel mit köstlichem Obst und Gemüse zum Naschen gedeckt...








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